Georges (Schöre) Müller
(Span, Schmetterding,…), Thomas (Tom) Küffer (Amber, Wildcards,...),
der englische Klassedrummer Steve Grant (Juke, Supercharge, Chris
Farlow,…) und der begnadete Mann am Bass mit italienischer
Herkunft, Mimmo Pisino (Dodo Hug, Yvonne Moore,…), führen
in akustischer Formation durch einen wesentlichen Teil der Rock- und
Popgeschichte.
Mit Gitarren, Mandoline, Blues
Harp, Perkussion und vor allem mit unnachahmlichen mehrstimmigen Chorgesängen
reihen die erfahrenen und bestandenen Musiker in lockerer Folge, Highlights
und Ohrwürmer auf. Ob Rock, Blues, Rhythm&Blues oder Country
– eine rasante, bunte und kurzweilige Reise ist garantiert.
Die vielseitige Truppe versteht es von der Stubete bis hin zur grossen
Festivalbühne, jung gebliebenes und junges Publikum zu begeistern!
Thomas Küffer - guit,
mand, harp, voc
Georges «Schöre» Müller - guit, voc
Mimmo Pisino - bass, voc
Steve Grant - drum, voc
spielen anschliessend ihre
bewährten Oldies aus den Sechzigerjahren. Nach dem Motto: Dräck'n'Fäcts
Die Repeatles aus Bern spielen Covers, und zwar ausschliesslich solche
aus den Sechzigern. Doch sie spielen sie etwas authentischer. Um es
aufs volle Rohr zu bringen: diese Band hat „meh Dräck“.
Statt sich wie die Beatles zu verkleiden und den Originalen möglichst
nahe zu kommen, machen die Repeatles die Klassiker zu ihren eigenen
Songs. Das fällt ihnen etwas leichter als der Konkurrenz.
Seit 1998 treffen sich die Repeatles auf der Bühne, um in ihrem
Fundus aus Sixties-Songs zu wühlen. Statt das altehrwürdige
Liedgut mit Samthandschuhen anzufassen, setzen sie auf Risiko und
Improvisation. Die Rolling Stones, Beatles und Kinks kommen ebenso
zu Ehren wie die Renegades, die Spencer Davis Group oder das legendäre
Sir Douglas Quintet. Stöffu croont sich durch eine Soul Ballade
von Sam Cooke, Housi rockt die 275. Version von „Louie Louie“.
Alles schon mal dagewesen, klarer Fall. Doch die Repeatles wissen,
was sie singen. So gesehen bietet diese Band ausser „Dräck“
auch „meh Fäcts“.
Housi Wittlin - guitar,
vocals
Sam Mumenthaler - drums, vocals
Christoph Kohli - bass, vocals
Stefan Gardo - guitar, vocals
Mike Goetz International Dixieland Band
"Bärzelistag Jazznight"
Old Time Jazz der Spitzenklasse
und in einmaligen Besetzungen – dafür garantiert der Berner
Pianist Mike Goetz mit seiner traditionellen Bärzelistag Jazznight.
Es versteht sich von selbst, dass die Musik locker, unterhaltend und
mit Humor dargeboten wird. Immer wieder gibt das Bärzelistagskonzert
Gelegenheit, Musiker zu hören, die sonst kaum in der Schweiz
auftreten würden.
Dieses Jahr gibt es eine swingende
schweizerisch-deutsche Zusammenarbeit: Aus Bayern kommt der Klarinettist
Uli Wunner zum ersten Mal in die Moschti. Er hat sich vor allem als
Mitglied der Creole Clarinets einen internationalen Namen gemacht.
Schon ein Stammgast in Mühlethurnen ist der Ulmer Drummer Bernard
Flegar, einer der swingensten Vertreter seiner Zunft. Immer wieder
gerne gehört ist der Aargauer Trompeter Markus Hächler,
der unzähligen Schweizer Bands des traditionellen Jazz sein Qualitätssiegel
aufgedrückt hat. Urs Pfister, Posaune, ist Berner mit Wohnsitz
im Kanton Freiburg, bekannt unter anderem durch seine langjährige
Mitwirkung bei der Jazz Connexion. Der Solothurner Martin Albrecht
ist einer der erfahrendsten und solidesten Bassisten der nationalen
Jazzszene; bekannt wurde er vor allem als Mitglied der Swing Makers,
der Ambass Town Jazz Band sowie der Swiss Dixie Stompers. Und zum
Schluss der Leader: Pianist Mike Goetz ist einer der ganz wenigen
Schweizer Musiker des traditionellen Jazz, der sich einen internationalen
Namen gemacht hat. Mit seinem eigenen All Star Sextet und dem Michel
Weber-Mike Goetz Swingtet leitet er zwei Topbands, zudem ist er Mitglied
bei so bekannten Gruppen wie den Aces of Syncopation (NL), den Creole
Clarinets (D/GB) und der Davison Legacy Band (USA).
Die Band:
Markus Hächler (CH) tp, voc
Uli Wunner (D) cl, sax
Urs Pfister (CH) tb
Mike Goetz (CH) p
Martin Albrecht (CH) b
Bernard Flegar (D) dr
Vera Kaa über sich selbst:
"Ich bin kein ausgeglichener Mensch. Leider. Ich habe Extreme
und Mitte, Boden und Löcher, Fülle und Leere, und muss immer
neu balancieren, damit ich Halt finden. Es sind die dunklen und hellen
Seiten des Lebens, die ich versuche, auf einen Nenner zu bringen."
Wenn sie mit ihrer unvergleichlichen, rauhen Stimme singt, sind grosse
Gefühle garantiert. Als "Grand Dame des Blues" wird
sie gehandelt, was ihr weit mehr behagt, als längst vergangene
Klischees wie "Marlene vom Vierwaldstättersee" oder
"Rotzfreche Göre aus der Innerschweiz". "Der Blues
ist der Ausdruck meines Lebens", sagt sie. Und es ist wiederum
kein Zufall, dass sie diesem Blues ein ureigenes Gesicht gibt. Mit
"Blues 'n More" (2006) hat sie sich einen längst gehegten
Wunsch erfüllt. Mit dem Gitarristen Marco Jencarelli (mit dem
sie an der gleichen Strasse in Luzern aufgewachsen ist) und dem Schlagzeuger
Remo Signer sowie verschiedenen Gästen spielt sie auf den Bühnen
dieses Landes den Blues mit einer Inbrunst, die ihresgleichen sucht.
Die Musik steht im Vordergrund. Das oberste Ziel: Musiker und Zuschauer
mit dem Blues zusammen zu weben.
Die Band:
Vera Kaa - Gesang
Marco Jencarelli - Gitarre
Remo Signer - Schlagzeug
Frivole Geschichten und andere Häppchen Lesung der anderen Art
Sie haben sich in einer kreativen
Schreibwerkstatt kennengelernt: Susanne Kummer, Lotti Sabatini, Betty
Fontana, Verena Kaiser, Greth Stöckli Suhr. Die fünf Frauen
verschiedenen Alters mit verschiedenen Erfahrungen aus Leben und Beruf
verbindet eine besondere Passion: Das Schreiben. An ihren monatlichen
Schreibnachmittagen inspirieren sie sich gegenseitig zu lustigen,
skurrilen, schrägen, besinnlichen, erlebten, frivolen, phantastischen
… Geschichten.
Lassen Sie sich überraschen
von den ausgewählten Fundstücken, welche die fünf Frauen
aus ihrer Schatzkiste mit musikalischer Begleitung vorlesen.
Roli Frei & special guests (Trummer / Biedermann) Singer/Songwriter
Seit mehr als 30 Jahren ist
Roli Frei als Solo-Performer und mit den verschiedensten Gruppen und
Projekten unterwegs - die legendären „CIRCUS“ mit
ihren facettenreichen stilübergreifenden Klängen in den
70ern und die powervolle Grossformation der „Lazy Poker Blues
Band“ in den 80ern waren dabei die erfolgreichsten frühen
Stationen. Aus einem gemeinsamen Bedürfnis nach Reduktion gründete
er 1993 mit Robert Schweizer - einem Meister am bundlosen Bass - das
Duo Soulful Desert um wieder mehr musikalischen Freiraum zu gewinnen.
Es war eine Rückkehr in die Zeiten als er noch mit Stimme und
Gitarre seine ganze Identität kompromisslos ausgedrückt
hatte, eine Rückkehr zu den Einflüssen aus Gospel, Blues,
Folk und Soul.
Mehr als 1400 Konzerte und über 15 Longplayers hat Roli Frei
mit seiner sensationellen Stimme geprägt, eine Stimme welche
über alle Facetten vom Blues Shouter bis zum zerbrechlichen Organ
eines Aaron Neville verfügt. Ob solo oder mit grosser Band –
Roli Frei ist ein charismatischer und eigenständiger Sänger.
Man muss ihn erlebt haben wenn er alleine auf der Bühne steht,
das Instrumentarium auf die Gitarre reduziert und für die Zuhörer
greifbar nahe seine „Wüsten-Seele“ öffnet, seine
Geschichten erzählt. Seine Texte sind ein hemmungsloser Spiegel
seiner Gefühle und Zustände. Dabei wird er unterstützt
vom Berner Oberländer Trummer und Pascal Biedermann (Moondogshow).
Um mit Rocksongs zu überzeugen,
braucht es entweder eine unverkennbare Stimme oder verdammt gute Songs.
Oder gleich beides wie redcharly aus Zürich. Ihr Debüt-Album
„Shot by the Muse“ erscheint im September 2008 und besticht
mit beiden Punkten.
„Shot by the Muse“
vereint coole Riffs mit schönen Melodien und überzeugt mit
zeitgemässen Rock-Songs. Die musikalischen Einflüsse von
redcharly reichen von Alternative über dunklen Pop bis hin zu
breitem Ami-Rock. Die Band kreiert Songs, die oft eiskalt rocken,
aber nie um einen eingängigen Refrain verlegen sind. Michi Frei’s
prägnante Stimme verleiht jedem Song seine eigene Direktheit,
die ihresgleichen sucht.
Die Band:
Michi Frei – Vocals, Guitar
Stefan Wyss – Guitar
Oli Graf – Bass
Siro Müller – Drums, Backings
Spiel und Technik: Kathrin
Frauchiger
Regie und Textfassung: Doris Hett
Figuren und Ausstattung: Kathrin Frauchiger / Marlise Tschannen
Spielart: Offenes Spiel mit Tischfiguren
Sprache: Dialekt und direkt gesprochen
Dauer: ungefähr 45 Minuten
Für Menschen ab 5 Jahren
Immer, wenn Franz Hohler mit
seinen Geschichten für Kinder auftritt, fällt ihm auf, wie
sich die begleitenden Mütter und Väter oder die Lehrer und
Schulpflegerinnen in den hintersten Reihen dabei amüsieren. Wieso
soll er also nicht einmal seine Kindergeschichten den Erwachsenen
erzählen? Lehnen Sie sich zurück, öffnen Sie Ihr inneres
Kinderzimmer und lassen Sie sich erzählen, wie der Prinz den
Drachen besiegte, wo das Paradies liegt, was die Riesen im Parkhaus
zu suchen haben, wie die Made nach Hongkong kam und was ein richtiges
Zauberschächtelchen alles können sollte.
Nett und anständig sind
bestimmt keine Attribute, die auf die Musik von Aextra zutreffen.
Aextra gehen eigene Wege, das soll auch auf ihrem neuen Longplayer
nicht anders sein. Das Quartett ist sich über all die Jahre treu
geblieben und hat mit einer beneidenswerten Sicherheit hart rockende
Gitarren neben unwiderstehliche Pop-Melodien gesetzt. Mit ihrer dritten
CD „Himmu & Höll“, die auf die viel beachteten
Vorgänger „Aextra“ und „Aecht“ folgt,
setzen Aextra in Sachen Härte sogar noch einen drauf. Kompromisslos
wie selten zuvor klingt dieser Silberling, die Berner Oberländer
legen das Merkmal konsequent auf harte und wuchtige Gitarren. „Das
ist bestimmt kein Marketing-Gag, sondern das Resultat unserer Entwicklung“,
erklärt Sänger und Texter Schibä. „Wir waren
live schon immer eine Spur härter, diese Energie wollten wir
endlich auf CD bannen.“ Und schmunzelnd fügt der charismatische
Frontmann an: „Das ist uns doch ganz gut gelungen.“
Die Künstler:
Schibä - Gsang
Ändu - Gitarre
Kusi - Gitarre/Chör
Rolf - Schlagzüg
Bregy - Piano
Maso - Bass/Chör
«Up & Down»
könnte auch eine Lebensbiografie in Kurzform sein: Rauf und runter.
Die Lebens-Achterbahn liefert ja immer wieder Geschichten und Einsichten.
Wer wie Bruno Dietrich mit der Musik lebt, schnitzt daraus irgendwann
mal ein paar Songs.
Die meistens Songs der aktuellen CD sind irgendwo «on the road»
entstanden. Bern kann manchmal etwas eng werden. Wenn das «up
and down» des Lebens dann eine Luftveränderung verlangt,
setzt sich Dietrich gerne in seinen Bus und geht nachprüfen,
ob die Sonne ännet der Alpen nicht doch noch ein wenig mehr Wärme
abgibt als an der Aare. Es ist eben etwas anderes, wenn einem der
Fahrtwind die Haare verwirbelt, wenn der Wind mit Salzgeschmack vom
Meer her kommt oder die Westwinde den Regen vom Jura heran tragen.
Ja, so ein Häuschen auf vier Rädern, das noch Platz für
einen Compi und eine Gitarre hat, ist gäbig.
Rhythm and Blues der klassischen Sorte - nicht die «Yo-Yo»-Beats
des modernen RnB, sondern die Grooves der alten Schule - mit Melodien,
die vertraut tönen und doch neu sind. Zwischendurch ein Klassiker
aus der Feder von Marvin Gaye oder Rufus Thomas, eine Songwriter-Ballade
oder eine musikalische Anspielung an die Berner Musikgeschichte.
Dietrich hat sich als begnadeter Sänger und Multiinstrumentalist
in verschiedenen Formationen einen Namen gemacht. Er war Keyboarder,
Drummer und Sänger der «Hillbillies from Outerspace»
und sass mehrere Jahre bei «Jammin’» hinter den
Trommeln. Unter eigenem Namen sind bereits zwei CDs erschienen. In
jüngster Vergangenheit amtete er als musikalischer Gastgeber
im Musik-Bistrot «Monbijou», wohin er tout Berne zum Zusammenspiel
einlud.
Die Künstler:
Bruno Dietrich (Vocal / Piano / Acoustic Guitar)
Jean Pierre Von Dach (Electric Guitar) oder Mario Capitanio
Pim Nieuwlands (Keyboards / Backing Vocal) oder H.P. Brüggemann
Roland Sumi (Bass / Backing Vocal) oder Tevfik Kuyas
Muso Stamm (Drum)
Der Amerika-Schweizer Wale
Liniger pendelt seit Jahren mit Stimme, Gitarre, und Mundharmonika
zwischen beiden Kulturen. Was ihn motiviert sind Fragen zu kulturellen
und sprachlichen Uebersetzungen & Interpretationen, notwenige
Ueberlegungen zum Thema Auswanderung & Exil, und schlussendlich:
wie ging der alte Blues diese Themen an? Diesbezuegliche Antworten
gehoeren ebenso zu Linigers musikalischen Auftritten, wie die mitreissende
Uebermittlung seines emotionalen Zugangs zum Blues. Enjoy!
Ueli Schmezer im Gespräch mit Bundesrat
Moritz Leuenberger
Gilt in der Politik eine andere
Moral als im privaten oder beruflichen Alltag, wie das gemeinhin angenommen
wird? In seinem dritten Buch «Lüge, List und Leidenschaft.
Ein Plädoyer für die Politik» schildert Moritz Leuenberger
ausführlich Lügen und Listen in der Tagespolitik, bestreitet
aber, dass das ethische Verhalten ein anderes sei als im privaten
oder im Berufsleben. Der Schweizer Umwelt- und Verkehrsminister tritt
damit Literaturprofessor Peter von Matt entgegen, der in «Die
Intrige. Theorie und Praxis der Hinterlist» die These vertritt,
ein Politiker müsse «lügen, ungerecht sein, Gesetze
biegen und sich zielgerichtet verstellen». Eine These, die sich
auf die Unterscheidung zwischen Gesinnungs- und Verantwortungsethik
des Soziologen Max Weber stützt.
Wie wird aus Apfelsaft Kulturgenossenschaft?
Sie werden lachen, Sie werden staunen und Sie werden vielleicht auch
ein bisschen ins Grübeln kommen. Durch eine Zeitreise von 15
Jahren Moschti führen keine geringern als die zwei alt-eingefleischten
Moschtianer Paul Steiner und Bruno Hostettler. Feiern Sie mit uns
die grosse Moschti-Geburtstags-Party. Geniessen Sie einen Abend voller
Tiefsinn, Frohsinn, Unsinn… und so überraschend wie der
Wurm im Apfel!
Er war schon bei der Taufe
der Moschti dabei, und er ist heute wieder da – nicht „änet
am Zuun“ sondern hier in der Moschti – Fritz Widmer,
Berner Troubadour und Mundartschriftsteller. Mit seinen schönsten
und lustigsten Liedern, mit Geschichten und Gedichte aus seinen Büchern,
schafft es Fritz Widmer immer wieder mit Witz und feinen Tönen
jedem den Spiegel vor die Nase zu halten und über das Leben nachzudenken.
Seine Gedankenspiele überraschen und vergnügen!
Lassen Sie sich bezaubern bei
einem Glas voll rubinrotem Vino Tonto. VINO TONTO, die Band des Jahres 04/0505 auf RadioSwissJazz!
Entstanden ist die Gruppe 1994 als Gegenpol zu der damals grassierenden
elektronischen Musik und auch aus der Idee heraus, dass zwei akustische
Gitarren doch eigentlich genügen sollten, um das Publikum eines
Konzertsaals in den Bann zu ziehen. Mehrere tausend Zuschauer an Openairs,
im mobilen Eventtross «Das Zelt», an Festen und in zahlreichen
Clubs feiern begeistert den Mix aus Flamenco, Jazz, Blues, Gipsy-Swing
und zeitgenössischem Pop und Rock. Melancholie, Lebensfreude,
pulsierende Energie gepaart mit besinnlichen Momenten entführen
die Zuhörer in sonnendurchflutete Klanglandschaften zwischen
gestern, heute und übermorgen.
Fühlen Sie sich in der
hintersten Reihe angesprochen? oder Sie, ganz unauffällig in
der Mitte sitzend? dann liegt es vielleicht daran, dass Gerhard Tschan,
Thuner Kulturpreisträger der Sparte Theater 2005 auf der Bühne
steht. Ob als Ballonfahrer oder französischer Chef de Cuisine
und gleichzeitig natürlich auch das Suppenhuhn, Gere Tschan spielt
seine Rollen nicht einfach nur. Er ist jede einzelne von ihnen. Seine
Figuren sind schräg, lebendig und glaubhaft. Tschans Treffsicherheit
ist so nahe beim Original, dass Ihnen vielleicht erst im Nachhinein
auffällt, wie oft Sie gerade über sich selbst gelacht haben.
Gere Tschan ist nahe an seinem Publikum. Und Sie sind ganz nahe bei
ihm!
In Liedern stecken Geschichten.
Traurige, komische, private, politische Geschichten.
Wir haben die Refrains im Ohr und kennen die Songs der Spur nach.
Aber was erzählen sie wirklich, die grossen Liedpoeten/Poetinnen
wie Bob Dylan, Tom Waits, Nick Cave, Suzanne Vega, Edith Piaf, Fabrizio
de André und andere?
Der Musiker und Publizist Balts
Nill (ex-Stiller Has) hat eine Handvoll Songs, Chansons
und Canzoni frei übersetzt und erzählt sie als Geschichten.
Ein Abend mit alten und neuen
Platten.
Zum Wiederhören, Neuhören, Andershören.
Seit 1984 stehen die Musiker
und die Leadsängerin der Country-Band Rodeo Ranchers auf der
Bühne und haben sich schnell einen Namen in der Szene gemacht.
Mit ihrer traditionellen, aber auch modernen Country-Musik etablierten
sich die Rodeo Ranchers nicht nur in der Schweiz, sondern auch im
Ausland. Sie gehören zur Spitze der Country-Music-Szene wie der
„Lone-Star" zu Texas...
Aufgrund der variantenreichen
Instrumentierung und den top-motivierten Musikern erstaunt es auch
nicht, dass sich die Vielseitigkeit der Rodeo Ranchers von Traditionals
über Balladen, Western-Swing, Country-Rock und Tex-Mex bis hin
zu Cajun und Bluegrass erstreckt. Mit der charakteristischen Stimme
und ihrer temperamentvollen Performance gelingt es der Leadsängerin
Ursula immer wieder, das Publikum in ihren Bann zu ziehen.
Schon nach den ersten Gitarrenriffs
wird unmissverständlich klar, dass die Berner Brothertunes einen
neuen Weg eingeschlagen haben. Mit Van Hunt wurde ein amerikanischer
Grammy Gewinner und Nu-Soul Stern als Mentor und Produzent mit ins
Boot geholt, der den Jungs die Coolness vom viel gelobten Debut Album
“Come Close“ liess, einen teil der Songs entscheidend
und konkreter ausproduzierte und ihnen zweifelsohne internationales
Format verleiht. Die Gitarren von Philly bleiben weiter federführend
ohne sich dabei vom Sound des Debuts einzuschränken. Auch die
weiche Stimme von Rich lässt den unverkennbaren Sound von Brothertunes
weiterleben, dennoch darf man getrost behaupten, dass sich die beiden
Jungs vor allem im Songwriting weiterentwickelt haben und noch mutiger
und eigenständiger geworden sind. Akkustische- und elektrische
Gitarren verflechten sich mit Synthieklängen zu einem Pop / Soulgemisch,
das man so vielleicht noch nie gehört hat, sich dann trotzdem
sofort berauschend und vertraut anhört.
Die Band:
Gesang: Rich Fonje
Gitarrist: Philly Hansen
Drums: Fab Buergi
Bass: Tonee Schiavano
Keys: Benj Kuelling