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Fr. 17.10.2008


20:30 Uhr

SFr. 35.-
   


Glen of Guinness

Irish-Folk-Rock

Keltische Mystik gepackt in detailgetreuem irischem Folk erzeugt auf wundersame Weise aromatische Magie, von der man nie wirklich genug kriegt. Frisch und unverbraucht intonieren die acht irischen Romands seit 1992 ihren traditionellen Folk ohne nur den Hauch einer billigen Kopie zu sein. Glen of Guinness als grandiose Meister der musikalischen Verzauberung beweisen, dass Irish Folk keine Sache der Nationalität ist, sondern dass dieser Sound in jedem von uns steckt. So gesehen ist Irland näher als man denkt.

www.glenofguinness.ch



 
   
   
   

Sa. 18.10.2008


20:30 Uhr

SFr. 30.-

   


Kummerbuben - "Liebi und anderi Verbräche"

Volkslieder der anderen Art

Auf dem Album «Liebi und anderi Verbräche» der Berner Band Kummerbuben finden sich 15 alte Schweizer Volkslieder, wie man sie noch nie gehört hat. Vergessene Lieder der einfachen Leute, himmeltraurige Balladen, frivole Rumpelsongs. Die Kummerbuben machen aus den Volksliedern, was sie schon immer waren: Populärmusik im besten Sinne. Die sechs Berner mögen es, wenn die Fetzen fliegen, der Schweiss perlt und sich die Herzen röten. Eine gute, alte Live?Band mit dem Temperament eines frühlingstrunkenen Munis.

Volksmusik ist ein hellbrauner Subaru Schweizer Volksmusik, das ist der hellbraune Subaru vom Grossvater, der schon seit Jahren im Hinterhof steht. An einem langweiligen Sonntagnachmittag merken die Enkel, dass sich aus dem staubigen Wrack etwas machen liesse. Ungefähr so sind die Kummerbuben auf die Schweizer Volkslieder gekommen, und so behandeln sie sie - wie eine alte, biedere Karre. Man hämmert zuerst ein bisschen drauf rum, pinselt seltsame Vögel auf den Lack und hängt ein Skelett an den Rückspiegel, bevor man sie zu mögen beginnt.

Die Kummerbuben bearbeiten altes Schweizer Liedgut - der Idee folgend, dass Volkslieder erst dann interessant werden, wenn sie in einem neuen Kontext stehen. Und sie haben rasch festgestellt: Die alten Lieder bereiten nur Vergnügen, wenn man sie respektlos behandelt. Die Kummerbuben nehmen sich die Gestaltungsfreiheit heraus, die seit Jahrhunderten die berlieferung des hiesigen Liedgutes prägte. Texte wurden verändert, über neue Melodien gesungen.

Die Lieder der Vagabunde und Taugenichtse Das Erbe der Schweizer Musik ist reich, doch das Bewusstsein dafür verkümmert. Der Volksmusik hängt der Mief von Patriotismus, Samschtigsjass und geistiger Landesverteidigung an. Die Kummerbuben haben die anderen Lieder gesucht. Sie sind in Archive und Bibliotheken gestiegen, um nach den Liedern zu stöbern, die von einfachen, armen und niedrigen Leuten gesungen wurden. Und sie haben einige verstaubte Perlen entdeckt: Lieder über Vagabunde, zerbrochene Herzen, die Absurdität des Seins oder die Liebe zum Rausch. Lieder voller Melancholie und Verzweiflung, Ironie und Wortwitz, Lebensdurst und Herzensfreude. In schlichte, manchmal veraltete Worte und Motive kleiden sie Geschichten, die Jahrhunderte überdauern, weil sie Grundmotive des menschlichen Irren und Wirren anstossen: die alte Geschichte eines Tunichtgutes («Gäntu»), die Liebe, die an den Umständen kaputt geht («I cha u ma nid fröhlech sy»), den menschlichen Hang zur Bewusstseinerweiterung («Glückleche Wahn»). Durch die zeitgenössische Bearbeitung schält sich das Subversive aus den harmlos empfundenen «Liedli» heraus («Es wot es Froueli z'Märit ga»), das Verpflanzen in eine andere Zeit verändert ihre Bedeutung. So erfährt eine Ode an den Tabak («Dr Tubäkler») im Lichte der Rauchverbots-Welle plötzlich an Aktualität. Die Lieder auf «Liebi und anderi Verbräche» sind zwischen 50 und 250 Jahre alt und stammen aus verschiedenen Regionen der Schweiz.

Die Künstler:
Simon Jäggi (voc)
Mario Batkovic (acc, voc)
Daniel Durrer (sax, per)
Urs Gilgen (g, banjo)
Higi Bigler (b)
Tobi Heim (d, per, voc)

www.kummerbuben.com

 
   
   

So. 19.10.2008


17:30 Uhr

SFr. 28.-
   


Maloney Lesetour 2008

Szenische Lesung

Die haarsträubende Lesetour mit Michael Schacht und Jodoc Seidel. Rechtzeitig zur Euro 2008 ermittelt Maloney in einem haarsträubenden Fall mit runden Bällen und flachen Röhren. Die Abseitsfalle ist der perfekte Fall für alle die Fussball lieben oder hassen, denn wie immer kriegt jeder sein Fett ab, bis am Ende alles geklärt ist, und der Polizist sich einem neuen Kreuzworträtsel zuwenden kann. Doch schon droht neues Ungemach, Boote brennen und ein Klabautermann treibt sein Unwesen. Zwei neu bearbeitete, aktualisierte haarsträubende Fälle, mit Seitenhieben zur aktuellen Weltlage, Schweizer Politik, dem Klimawandel und anderen Zivilisationskrankheiten.

Philip Maloney, der Inspektor Colombo des Hörspiels, entstand als Parodie auf die klassischen amerikanischen Detektive. Seine übernächtigte Stimme, der stetige Clinch mit der Polizei und der raue Charakter machten ihn bald zum Publikumsrenner.

Autor und geistiger Vater der Serie ist Roger Graf, der für seine Kriminalromane, Serien und Hörspiele bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Einen beträchtlichen Anteil am Erfolg haben aber auch die Stimmen, welche die Charaktere zum Leben erwecken. Nun kann man zwei davon - diejenige von Detektiv Maloney und des nicht minder wichtigen Polizisten.

www.philipmaloney.ch

 
   
   
   

Fr. 24.10.2008


20:30 Uhr

SFr. 30.-

   


Nicole D. Käser packt aus

Kabarett

Käsers Nummern sind nahe bei ihr, nahe am Alltag, mitten im Leben. Zwischen Psychoanalyse und Stoppschild. Zwischen Inhalt und WC-Ente. Zwischen Sinn und Unsinn. Eine real surrealer Blick auf die grosse und die kleine Welt des Seins. Sie kommt mit einem Papiersacke?l auf die Bühne, um auszupacken. Sich zu outen, ist in. Wörter und Buchstaben sind für sie gelegentlich ein Buch mit sieben Siegeln. Sie hält STOP-Schilder auf der Strasse für Hinweise auf Poststellen. Und schreibt Zärtlichkeit mit d. Ist doch logisch, Zärdlichkeit ist doch etwas Weiches. Käser packt aus über Gott und die Welt. Gott, der seinen Kater nicht wegbringt, weil ihm die Ozonlöcher Kopfschmerzen machen. Und sie singt eine Ode an meine Ex-Männer und solche, die es noch werden wollen. Sie war ihnen zu lang, zu kurz, zu dick, zu dünn, zu kreuz, zu quer. Mit scharfem Blick beobachtet sie die kleinen Absurditäten des Lebens und verspinnt sie in ihrem ersten Programm mit ausschliesslich eigenen Nummern zu Realsatire, zu Kabarett. Jeder Wiener ist ein kleiner Sigmund Freud. Selbst der Alltag beim Kaffeetrinken ist geprägt von tiefschürfenden Analysen.

www.nicole-kaeser.com

 
   
   


Sa. 25.10.2008


20:30 Uhr
!Abgesagt!


SFr. 27.-

   


Sarah Buck

Pop / R&B

Viel Pop und noch mehr Soul, der, getragen von Sarah?s warmen Stimme, ins Herz zielt. Grosses gesangliches Können, die Bereitschaft, Aussergewöhn-liches zu leisten und eine wunderbare Frau mit viel Ausstrahlung: Sarah ist echt, ihre Musik lebt und ist voller Leidenschaft! Begleitet wird sie dabei von den etablierten Musikern Andreas Canzani (bass), Oliver Benz (keys), Sonny Seago (guitars) und Francesco Gasparini (drums), die den Songs die nötige Fülle und Dynamik verleihen.

www.sarahbuck.ch



 
   
   
   

So. 26.10.2008


17:30 Uhr

SFr. 27.-

   


Magdalena Marti & her Mainstream Friends

Blues/Jazz

Magdalena Marti singt Jazz, Blues, Gospel und Latin aus dem All American Songbook. Zuweilen macht sie gar einen Ausflug auf das Parkett des Rock?n?Roll. Ein variantenreiches Programm ist dem Publikum gewiss.

Das Ensemble spielt seit 2006 in dieser Formation und kann auf zahlreiche Auftritte zurückblicken. Im Frühjahr 2007 hat die Band ihre erste CD "The Lady is a Tramp" eingespielt.

Die Künstler:
Magdalena Marti - voc
Marcel Huisman - ts, voc
Beat Aellig - p
Christian Glur b
Manuel C. Frick - dr

www.magdalena-marti.ch

 
   
   

Fr. 31.10.2008


20:30 Uhr

SFr. 35.-
   


Michael von der Heide - "Freie Sicht"

Chanson

Das neue Studioalbum von Michael von der Heide. Auf seinem achten Silberling vermischen sich sehnsüchtige Melodien mit liebevollen akustischen Arrangements, feinen Elektrogebilden und sparsam gesetzten Effekten. Michael von der Heide`s langjährige Freundin Annette Humpe stellte ihm vor einigen Jahren ihr musikalisches Team, bestehend aus Adel Tawil, Sebastian Kirchner und Florian Fischer vor. Mit diesen Profis, welche für die Band «ich und ich» zuständig sind, produzierte er unter anderem sein erfolgreiches Popchanson «Paris c`est toi». Alle Beteiligten hatten grosse Lust auf eine weitere Zusammenarbeit, auf ein ganzes Album. Mit der Autorin Heike Kospach (2raumwohnung / Nena) schrieb Michael von der Heide den grössten Teil der Texte.

«Freie Sicht» steht für Lieder, die ohne Floskeln und Schönfärberei auskommen. Selten hört man deutsche Texte, die so direkt Gefühle und Gedanken wecken. Das, wovon von der Heide erzählt, kennen alle, nur fällt es schwer, es sich einzugestehen und zu formulieren. Und so fühlt man sich beim Hören nicht nur verstanden, sondern regelrecht ertappt. Es ist die präzise Beobachtungsgabe, die den Musiker auch als Songwriter auszeichnet und das Selbstbewusstsein, diese Eindrücke weiterzugeben. Er erzählt von der jungen und gierigen Liebe («Einen Sommer lang» und von der Liebe, die in die Jahre gekommen ist (das Titelstück «Freie Sicht»).

«Freie Sicht» bedeutet, dass der Nebel sich verzogen hat. Man weiss wer Man ist, was man hat und dass man trotzdem verletzlich bleibt und weiss, dass sich das Träumen lohnt.

Produziert wurde «Freie Sicht» in Berlin und das nicht nur wegen dem Team, mit welchem Michael von der Heide arbeitet, sondern auch der Stadt wegen, die für ihn eine zweite Heimat geworden ist: «ich pendle schon länger zwischen Zürich und Berlin. Die grosse sexy Stadt pulsiert und doch erfahre ich dort Ruhe und Gelassenheit. Berlin ist voll von kreativen Leuten aus allen Ländern, voller Geschichte, Geschichten, Hoffnungen und Möglichkeiten. Diese Mischung verändert meine Denkweise und inspiriert mich»

Auch langjährige musikalische Weggefährten gaben sich auf «Freie Sicht» die Ehre. Die wunderbare Annette Humpe (ich und ich / Ideal) leiht der fragilen Ballade «Leise»ihre Stimme, Adrian Stern komponierte mit Michael «Schlafen & Schiffe» und Micha Lewinsky veredelt das Titelstück «Freie Sicht».

«Freie Sicht» wurde von Trackworks Productions produziert, in den Aquarium Studios Berlin von Sebastian Kirchner und in den Hardstudios Winterthur von Willy Strehler aufgenommen, gemischt und gemastert von Oli Bösch (Züri West) im Livingstudio in Bern.

www.michaelvonderheide.com



 
   
   
   
 
     
   
   
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